Kreativ in der Wochenmitte

Kreativ in der Wochenmitte #27

Es wird ja immer gesagt, dass Bürojobs ungefährlich sind, doch jetzt wissen wir: Es lauern die größten Gefahren dort, wo man sie nicht vermutet. Papier schaut eher unschuldig aus; meist liegt es nur so da, wirkt leblos und tut so als könne es keiner Fliege etwas tun. Aber stellt euch mal vor, ihr sitzt unschuldig im Büro und ganz plötzlich kommt ein monstermäßig großes und herrisch wirkendes Stück Papier auf euch zu. Es stürzt sich direkt auf eure kleinen, verwundbaren Finger und zack – peng – habt ihr zwei tiefe Schnittwunden von nur einem Vormittag. So geschehen bei Kuba und als sie mir dies erzählte, war mir direkt klar: Da muss ich sofortige Hilfe schaffen können, auch wenn ich nicht überall dabei sein kann, wo sie wieder solchen Unsinn anstellt.

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Das Grundgerüst im Kopf stand. Dann musste ich genau messen und Größen anpassen, etwas umher schnipseln und wurschteln und dabei heraus kam: die Pflapabo! Klein und handlich kann man sie immer überall dabei haben und ist damit bestens auf den nächsten Papierangriff vorbereitet.

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Wer als erstes errät, wofür Pflapabo steht, dem schicke ich sogar ein exklusives, (noch) nicht im Handel erhältliches Exemplar zu.

Nachwort 1: Yeah! Mein erstes Gewinnspiel!
Nachwort 2: Vorsicht beim heimtückischen Papier!

Kreativ in der Wochenmitte #26

Immer noch angeschlagen überkam mich aber heute die Lust, mal wieder kreativ zu sein. Und so beschäftigte ich mich mit meiner Handtasche. Statt der viereckigen Nieten, die ich vorher nur so drauf gesteckt hatte, habe ich mich jetzt für kleine Strasssteine entschieden, die ich festkleben konnte.

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Leider sieht man noch, wo die Nieten vorher festgesteckt waren und auch von dem Strasssteinapplikator sind Abdrücke geblieben, aber das sieht man wirklich nur von nahem. Ich finde es einfach schön – und selbstgemacht hat doch trotzdem immer noch einen gewissen Charme.

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Nachwort: Sonntag geht die Dankbarkeitsreihe weiter. Seid gespannt!

Kreativ in der Wochenmitte #21

Bevor ich auch hier im Blog ins totale Weihnachts-Bastel-wahnsinns-Fieber verfalle, gibt es heute noch mal ein kleines Geburtstags-Special.

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Kuba wünschte sich einen kleinen Anhänger für diese Blume, die bereits am Sonntag dem Empfänger überreicht wurde. Schnell sollte es gehen, also bitteschön: Ich nahm ein Stückchen Holz, bohrte ein Loch rein und klebte „Herzlichen Glückwunsch“ drauf. Fertig!

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Da Kuba mit so etwas immer erst kurz vor knapp umme Ecke kommt, musste das herhalten, was da war. So ist der Schriftzug etwas größer als das Holstück, aber hey – passend kann ja jeder – wir machen besonders.

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Nachwort: Und weil ich heute schon meine Steuer, Unterlagen sortieren plus Bloggen geschafft habe, mache ich mich jetzt endlich an mein December Daily. Auch wenn noch so viel zu tun ist, habe ich mir das heute und jetzt verdient – juhu! Selbstfürsorge nennt man das :-) Zuerst wird mal das Buch auseinander genommen und das Cover gestaltet, außerdem will ich gerne letzten Samstag und Sonntag miteinbeziehen. So weit will ich kommen, schauen wir mal.

Kreativ in der Wochemitte #18

Ganz oft werde ich gefragt, was ich eigentlich so mit dem ganzen Kram vorhabe, den ich immer vor dem Müll rette. Ich kann den verdutzten Fragenden leider nur sehr selten eine Antwort darauf geben, denn oft weiß ich es selbst nicht genau. Ich finde in diesen Fällen einfach das Material interessant, oder ich denke: Och, daraus was zu machen, fände ich toll. Da könnte ich mir was vorstellen. Was genau das ist, weiß ich dann auch nicht. Es ist nur so ein Gefühl.

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Schon lange wollte ich meine Ringe anders als nur wild durcheinander in einer Blechdose platzieren. Am liebsten wollte ich sie alle sehen und jeden einzelnen aufhängen. Gut – jeden einzelnen, dass muss nicht sein. Aber so zwei an einem Haken finde ich echt ok. Jetzt wollte ich aber nicht wie wild Haken in die Wand hämmern, sondern einfach einen Ideennachschub abwarten. Der kam (Danke du liebes Internet.) und so war ich mehr als froh, dass ich dieses auf den ersten Blick olle Ding über ein Jahr aufgehoben und auch den Umzug habe überleben lassen.

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Ziemlich lange stand es jetzt hier in meiner Stiftebox auf dem Schreibtisch so vor sich her und bog sich Monat für Monat immer mehr. Kein Problem für Gedulds-Steffi – irgendwann würde ich schon irgendetwas damit anfangen können. Irgendwann war letzte Woche. Irgendetwas nennt sich jetzt individueller Ringhalter. Es ist praktisch und schön und eben auch individuell – was will man mehr?

Nachwort 1: Wegschmeissen ist keine Lösung – habt Geduld.
Nachwort 2: Das ist kein Aufruf zum allen-möglichen-KrimsKrams-horten – folgt eurem Gefühl.