Braunschweig

Matthias Schweighöfer – Ich durfte zum Pressetermin!

Schon seit einiger Zeit stand fest, dass Matthias Schweighöfer mit seiner Kinotour zum neuen Film „Der Nanny“ am 28.03.2015 im C1 Cinema in Braunschweig zu Gast sein würde. Auch alle anderen Termine standen seit längerer Zeit fest. Was jedoch bis kurz vor Beginn der Tour unklar blieb, war, ob wir als „Fitz Schweighöfer Fanclub“-Team an den Presseterminen teilnehmen dürfen. So langsam kamen die ersten Infos in unser eMail-Postfach. Jetzt mussten wir nur noch abwarten, ob denn in den von uns gewünschten Städten überhaupt Pressetermine stattfinden. Yes, in allen drei Städten sind Pressetermin angesetzt und wir auf der Liste. Juchee.

Collage 1 - vorher
Diese Antwort kam Freitagabend und der erste Termin war am Samstag um 11:15 und natürlich war das mein Termin. Ach herrlich. Ich war echt am überlegen, ob ich die Gelegenheit nicht wahrnehmen sollte, denn ich erscheine lieber gar nicht, als das ich unvorbereitet sinnlos dort rumstehe. Nun kam es aber wie es kommen musste – mein Gewissen meldete sich: Du kannst da jetzt nicht so ein riesiges Theater veranstalten und dann nicht hingehen. So eine Chance kommt vielleicht nie wieder – geh hin und nutze sie. (Wobei ich wirklich hoffe, dass ich eine weitere bekomme, denn ich weiß – ich kann das besser!)

Collage 2 - vorher
Also fand ich mich am Samstagvormittag 11:05 im C1 Cinema in Braunschweig wieder und wartete mit anderen, viel professionelleren Journalisten auf den Beginn der Presseveranstaltung. Da ich keine Ahnung hatte, wie so etwas abläuft, wusste ich auch nicht, wo es am besten war, sich zu positionieren. Also saß ich zuerst, dann stand ich, dann lief ich einfach so umher. Auch das Kino traf die letzten Vorbereitungen und verrückte die Absperrung mindestens 10-mal bis sie sich einig waren, wo die beste Position sei. Am Ende stand alles und Matthias sauste so gegen 11:25 einmal kurz durch. ‚Och‘, dachte ich ‚hätte ich jetzt schon …‘.

Collage 4 - Interviews
Nein, natürlich nicht. Er kam also noch mal zurück und dann brach die totale Panik aus. Alle stürzten sich auf ihn, ich hielt mich eher im Hintergrund. Fotos schoss ich trotzdem, aus dem Off sozusagen. Ich schaute mir die ganze Sache mal an, damit ich beim nächsten Mal ganz genau weiß, was zu tun ist und auch relaxter an die Sache rangehen kann. (Hahaha.)

Collage 5 - Interviews
Ein paar Brocken aus den Interviews habe ich aber doch aufgeschnappt. So wurde Matthias zum Beispiel gefragt, ob ihm die vorigen Filmerfolge Druck machen, dass dieser auch ein Erfolg werden muss. „Diesen Druck darf man sich gar nicht machen lassen“, antwortete er gelassen. Und recht hat er: Bereits nach dem ersten Wochenende führt „Der Nanny“ die deutschen Kinocharts an. Matthias war in seinen Filmen bisher immer der charmante Schönling. Nun spielt er „zum ersten Mal ein Arschloch“ und „das hat Spaß gemacht“, sagte er. Zwar hat es Spaß gemacht, diese Figur zu verkörpern, jedoch sei sie frei erfunden. In diesem Film wollte er sich, laut eigener Aussage, mehr auf Milan Peschel und die Kinder (gespielt von Paula Hartmann und Arved Friese) konzentrieren. Für die zwei jüngsten Hauptfiguren haben sie lange gecastet, „aber als sie zur Tür reinkamen, war es klar“. Seine eigenen Kinder haben noch keine Ambitionen ins Schauspielgeschäft einzusteigen, jedoch steht er ihnen da nicht im Weg, sagte er offen und ehrlich. Matthias bestätigte außerdem, dass er wirklich selbst auf Facebook aktiv ist. Er findet es eine gute Möglichkeit, mit den Fans in Kontakt zu treten. Immer wieder ist er von den vielen Reaktionen überwältigt.

Collage 6
Als die Interviewzeit vorbei war, wurden noch Einzelfotos für diverse social media Kanäle mit ihm gemacht. Ich war nicht leider nicht schnell genug und so musste ich warten bis Matthias aus den Kinos zurück kam und war dann eine der Ersten. Ich war innerlich so gefestigt, dass ich auch dieses Foto für unsere Kanäle bräuchte, dass ich ihn nicht eher gehen ließ, bevor ich das Foto hatte. Dann trat er an die Fans heran und nahm sich wirklich – wie man ihn auch kennt – für jeden geduldig Zeit. Eine Weile schaute ich mir das noch an und machte mich dann noch auf den Weg. Erst ganz am Ende kam ich dann noch mit den Machern von „Spätvorstellung – das Kinomagazin“ ins Gespräch. Das gab mir Mut, dass ich beim nächsten Mal auch gezielter und energischer auftrete. Und so verließ ich das Kino doch noch voller Hoffnung. Das Interview mit Matthias findet ihr auf ihrem YouTube-Kanal. Die beiden kommen übrigens aus Hannover und fahren für Filmpremieren bis nach Köln, Berlin, etc. und das alles privat. Da kann ich nur sagen, wow und Respekt. Schaut doch mal vorbei! Sie sind ebenfalls auf Facebook vertreten.

Collage 7 - Spätvorstellung

Nachwort: Ich habe mir die Entscheidung zum Gewinnspiel von letzter Woche nicht einfach gemacht, aber sie ist nun gefallen. Ich fand alle drei Antworten so toll, dass ich euch allen drei etwas zuschicken werde. Liebe Paula, bitte schick mir noch deine Adresse! Leider werde ich das Basteln und Verschicken vor Ostern nicht mehr schaffen, tut mir leid. Osterpost wäre natürlich toll gewesen, aber dann wird es eben drei Past-Easter-Letter geben – das ist doch auch was.

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