Frau Heldin ist dankbar

Heute habe ich die liebe Frau Heldin zu mir auf den Blog eingeladen. Sie bloggt auf www.FrauHeldin.de über heldenhafte Sachen aus ihrem Leben. Ich habe auf Instagram mal dafür plädiert, dass jeder eine Frau Heldin braucht, denn sie hat heldenhafte Geschenkideen, z.B. ein Glas mit Motivationssprüchen zu verschicken. Wie toll ist das bitte? Heldenhaft toll. Es zeigt einfach ihr großes Herz und ihre liebe Seele. Und deshalb schaut unbedingt auf ihrem heldenhaften Blog vorbei.

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„Dankbarkeit.

Als mich die liebe Steffi gefragt hat, ob ich einen Beitrag zum Thema “Dankbarkeit” für sie schreiben möchte, war ich sofort Feuer und Flamme.
Dankbarkeit, ein großes Wort und tolles Thema. Da schreibe ich doch ganz einfach einen Gastbeitrag. Ganz einfach? Pustekuchen. Habe das Wort Dankbarkeit getippt. 11 Buchstaben mit einer wirklich großen Bedeutung. Und dann saß ich erstmal 11 Tage vor einer leeren Seite, die mich mit ihrem unerträglichen weiß anstarrte.

Was bedeutet Dankbarkeit in der heutigen Welt überhaupt noch?
In meinen Augen ist Dankbarkeit ein riesengroßes Gefühl, ein Gedanke und eine zugehörige Emotion. Etwas womit man nicht leichtfertig umgehen darf. Und genau an diesem Punkt stocke ich. Wie oft habe ich in den letzten 24 Stunden “Danke” gesagt. Wie viele Male habe ich es wirklich so gemeint und wie oft war es vielleicht einfach so dahin gesagt. Weil das Wort zur Höflichkeit gehört und sich wie von selbst in meinem Wortschatz eingegliedert hat.
Auf der anderen Seite sage ich auch oft Danke und habe das Gefühl, dass dieses eine Wort ganz und gar nicht ausreicht, um wirklich auszudrücken was ich fühle. Wie kann es also sein, dass ein einziges Wort ein riesengroßes Gefühl beherbergt und in meinen Augen ganz und gar nicht ausdrücken kann, was ich wirklich fühle.

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Denn in den letzten Tagen war ich sehr häufig dankbar.
Dankbar, für diejenigen die mich in meinen düsteren und gedankenvollen Stunden ertragen haben. Dankbar, für diejenigen, vor denen ich meine innersten Gefühle auspacken und Revue passieren lassen durfte, um meine Gedanken nicht nur vor meinem inneren Auge haben zu müssen. Dankbar, für diejenigen die mich deswegen nicht super grässlich fanden sondern mir gut zureden konnten. Dankbar, für diejenigen, die die Kraft hatten, wenn sie mir fehlte, mich wieder auf den rechten Pfad zurück zuschubsen. Dankbar, für diejenigen, die mich noch mochten, während ich im Treibsand des Selbstzweifels versank.
In den letzten Tagen habe ich sehr häufig “nur” DANKE gesagt – das Gefühl dahinter war jedoch so groß, wie schon lange nicht mehr.

Ich bin froh, dass ich Menschen in meinem Leben habe, denen ich dankbar sein kann, für die Momente, die Zeit und die Worte, mit denen sie mir stets zur Verfügung stehen. Es ist ein tolles Gefühl, dass ich danke sage und das Gefühl habe, dass es nicht reicht was ich ausspreche und gleichzeitig die Antwort auf Danke meist “Dafür nicht.” war. Danke, für den Halt. Danke, für’s da sein.

Danke, für’s Lesen,
Eure FrauHeldin“

Nachwort: Alle zwei Wochen habe ich mir einen anderen Blogger mit einem neuen Dankbarkeitstext eingeladen. Also schaut wieder vorbei.

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Ein Kommentar

  1. Ihr lieben zwei!
    Das ist ein sehr schöner Text! Deinen Blog (Frau Heldin) kenn ich noch gar nicht, da hüpf ich doch gleich mal rüber!
    Ich wünsch euch einen schönen Sonntag!
    Liebe Grüße,
    Frauke

Über eure Kommentare freue ich mich natürlich jederzeit

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