Dankbar für die News

Es ist Sonntag und es gibt einen neuen Dankbarkeitstext. Wo?, fragt ihr euch. Schaut mal auf www.hauptsachemeer.de vorbei :-)

Ja, es ist soweit. Mein Blog ist umgezogen! Ich bastel noch an den letzten Details, aber ab sofort findet ihr alle Beiträge dort.

Und heute geht es direkt mit der lieben Katja und ihrem Dankbarkeitstext los. Sie bloggt auf Mädchen mit Herz.

Schaut vorbei – auf www.hauptsachemeer.de und beim Mädchen mit Herz! :)

Advertisements

Das Meer & Ich

Vor ungefähr einem Monat bekam ich eine eMail mit dem Hinweis auf diesen Schreibwettbewerb – danke liebste Frauke! Sie hat dabei sofort an mich gedacht – kein Wunder bei meinem Blognamen, oder? Eine Woche später flatterte auch noch mal eine eMail vom Ankerherz Verlag persönlich bei mir rein. Da freute ich mich natürlich umso mehr, denn mein Blog war nicht der aktuellste in letzter Zeit. Beide Male dachte ich: Oh, da will ich unbedingt mitmachen. Drei Wochen später sitze ich hier und denke immer noch: Worüber soll ich nur schreiben? Bei mir ist es eine ganz große Meerliebe, ja – aber oder gerade deshalb fällt es unglaublich schwer diese große Liebe in Worte zu fassen. Die Liebe ist so groß, dass ich sie für immer mit mir am Arm tragen werde.

wpid-img_20141219_143401.jpg

In letzter Zeit war dazu noch unglaublich viel los bei mir. Jetzt habe ich mir diesen Freitag kurz vor der Deadline extra freigehalten, um mich an diesen einen besonderen Artikel zu setzen. Denn ich bin doch schließlich prädestiniert um über das Meer zu schreiben – oder? Ja, vielleicht. Aber irgendwie ist in meinem Kopf derzeit Leere. Die letzten Wochen waren nicht einfach und ich muss da immer gut auf mich aufpassen. Die Zukunft ist ungewiss, aber wenn ich dann ans Meer denke, kommt eine große Sehnsucht in mir auf und gleichzeitig beruhigt es mich. Aber mit meinem wunderschönen Ankerring wird eh alles gut.

wpid-img_20150519_154417.jpg

Das Meer spaltet mein inneres Ich in Entspannung und Furcht, in Liebe und Angst. Setzt mich ans Meer und kommt zwei Stunden später wieder – ihr werdet mich in derselben Position vorfinden wie ihr mich dort abgesetzt habt – zufrieden und glücklich. Aber sagt ihr mir, geh doch mal ins Meer und schwimm ein Stück – da werdet ihr Panik in meinen Augen erkennen. Die Knie fangen an zu zittern und ich werde unruhig. Das Meer ist ein gewaltiges Naturerlebnis, ich entdecke es immer wieder neu für mich. Wobei gewaltig schon das richtige Wort ist, denn es ist einfach riesig und irgendwie ja auch unberechenbar, oder? Wenn ich auf das Meer schaue, werde ich ruhig innerlich. Ich kann entspannen und mit anderen Augen auf die Dinge um mich herum schauen. Aber ich möchte mich nicht hinein begeben. Dazu bekenne ich mich das erste Mal öffentlich, aber dieser Schreibwettbewerb soll schließlich auch eine Herausforderung sein. Denn obwohl mein Motto Hauptsache Meer lautet, habe ich auch Angst davor.

20140919_183957

Im letzten Jahr war ich zur Kur – DIREKT am Meer. Ich hatte sogar ein Zimmer mit Meerblick. Könnt ihr euch vorstellen, wie viel Freude und Dankbarkeit das in mir ausgelöst hat? Es war unglaublich: Das Meer & Ich. Die meiste Zeit verbrachte ich wohl auch am Meer, sowohl alleine als auch zu zweit oder zu mehreren. Wenn morgens walken auf dem Plan stand, war das natürlich die beste Kulisse dafür. Selbst Thai-Chi konnte ich mit Blick aufs Meer ertragen. In kurzen Pausen schnappte ich mir oft meinen Basketball und drehte einfach so eine Runde. Wenn abends oder bei Regen keiner wollte, ging ich alleine eine Runde. Aber gemeinsam gehen und reden war auch immer schön. Es sind einfach so tolle Gespräche entstanden, praktisch von alleine. Und wenn man mal nichts gesagt hat, hat man das Meer gemeinsam genossen. Aber bei den Gruppen, die unbedingt auf die Inseln und ins Meer wollten, war ich nicht dabei. Das war einfach nicht meins. Ihr wisst schon, Panik und so.

LUMICRON DIGITAL STILL CAMERA

Nachdem ihr das jetzt gelesen habt, wundert ihr euch wahrscheinlich auch nicht mehr, dass ich gezielt nach Arbeit am Meer suche, oder? Natürlich schränke ich mich da nicht komplett ein und bin auch offen für alles andere, aber je näher am Meer desto besser. Wundert ihr euch jetzt noch darüber, wenn ich sage, dass das Geld dabei auch keine Rolle spielt? Nächste Woche bin ich zwei Tage an der Nordsee, oder zumindest in der Nähe und ich werde sicherlich Meeresluft schnuppern dürfen. Das wird herrlich.

Die Meerliebe wird bleiben. Vielleicht bekämpfe ich die Panik davor ja doch noch eines Tages. Aber Angst gehört auch irgendwie zum Leben dazu. Von daher kann ich nur sagen: Alles wird immer wieder gut!

Nicole ist dankbar

Es geht weiter! Heute habe ich Nicole von StreifenLiebe zu Gast. Auf ihrem Blog lässt sie uns an ihrem Leben teilhaben und zeigt ihre Liebe zum Detail. StreifenLiebe beschreibt sie als ihr eigenes, kleines Zuhause im WWW und das finde ich wirklich schön gesagt. Eine besondere Freude macht sie mir immer, wenn sie so tolle Inspirationssprüche auf Instagram postet. Das mag ich total gerne.
Liebe Nicole, vielen Dank für deinen tollen und sehr persönlichen Text! Ich hoffe, dass wir uns auch bald persönlich kennenlernen!

wpid-sei-dankbar-1.png.png

Als Steffi mich einlud, einen Gastpost zum Thema „Dankbarkeit“ zu schreiben, sagte ich spontan zu. Zum einen, da ich Steffi (die ich leider nicht persönlich kenne) und ihren Blog sehr mag, zum anderen, weil ich sofort wusste, über was ich schreiben möchte.
Ich bin ein sehr dankbarer Mensch. Ich sage sehr gerne und immer Danke (auch für Selbstverständlichkeiten). Ich halte Dankbarkeit für eine große Kraft, die viel Freude schenken kann: dem, der Danke sagt und dem, der den Dank empfängt. Kurzum: Dankbarkeit macht glücklich.
Ich bin für sehr vieles in meinem Leben dankbar: für meinen wundervollen Ehemann, der mich über alles liebt und mich zu einem besseren Menschen macht, für meine kleinen Pelzigen, die mir so viel Liebe schenken und mein Leben ungemein bereichern, für… Alles aufzulisten, würde definitiv den Rahmen des Beitrags sprengen, deswegen möchte ich mich jetzt und hier auf eine Sache beschränken: meinen Blog „StreifenLiebe“.
Im Privatleben bin ich sehr schüchtern, nicht unscheinbar, aber sehr zurückhaltend und introvertiert; ganz sicher nicht der strahlende Mittelpunkt einer Party. Ich bin einfach kein Entertainer, das liegt nicht in meiner Natur. Geschichten aus meinem Leben zu erzählen oder es einfach nur öffentlich zu dokumentieren – bis vor über einem Jahr ein „Ding der Unmöglichkeit“ für mich. Aber dann – im Grunde von heute auf morgen – änderte sich mein Leben und ich hatte plötzlich den Mut, meinen eigenen kleinen Blog zu starten.
Und jetzt, über ein Jahr später, kann ich sagen: Ich bin ich unendlich dankbar dafür, dass es meinen Blog gibt. Dass ich vor über einem Jahr den Mut gehabt habe, StreifenLiebe ins Leben zu rufen. Mein Blog hat mein Leben bereichert und in einer gewissen Weise auch positiv verändert:

StreifenLiebe_Collage

1) Ich bin offener geworden. Streifenliebe hilft mir ungemein dabei, mich anderen Menschen gegenüber zu öffnen. Am Anfang hatte ich viele Zweifel und große Angst davor, dass andere Menschen meine „privaten“ Texte (letztlich: meine Gedanken) lesen werden und dass sie sie so furchtbar finden, sodass sie nie wiederkommen. Aber das ist nie passiert. Meine Zweifel und die Angst waren unbegründet. Das genaue Gegenteil ist passiert – und das zeigt mir, dass ich mir selbst ruhig ein wenig mehr zutrauen kann.
Ich habe durch StreifenLiebe wunderbare Menschen „kennengelernt“ und es haben sich tolle Bloggerfreundschaften entwickelt – etwas für das ich sehr dankbar bin. Es ist wunderbar, dass ich durch Streifenliebe die Möglichkeit habe, immer wieder neue wunderbare Menschen „kennenzulernen“, die ähnliche Gedanken, Ängste und Wünsche haben wie ich. Das ist wirklich fabelhaft!
2) Ich bin mutiger geworden. Ich zeichne und fotografiere schon lange sehr gerne. Aber am Anfang habe ich mich nicht recht getraut, meine eigenen Fotografien und Zeichnungen anderen zu zeigen. Aber mit der Zeit habe ich aber immer mehr meiner eigenen Fotos und sogar meine kleinen (unbeholfenen) Sketchnotes auf StreifenLiebe veröffentlicht und fühle mich heute sehr, sehr wohl damit.
3) Auf StreifenLiebe – einem öffentlichen Raum – kann ich total ich selbst sein. Ich denke normalerweise immer viel zu sehr darüber nach, was andere denken, passe mich (soweit ich es für richtig halte) an und sorge immer dafür, dass sich andere wohlfühlen, auch wenn das manches Mal bedeutet, dass ich mich unwohl fühle. So bin ich einfach und das im Leben 1.0 zu ändern, fällt mir teilweise recht schwer. Aber auf StreifenLiebe habe ich diese Einschränkungen nicht: Ich schreibe über das, was ich möchte und ich zeige die Bilder, die ich möchte.
StreifenLiebe ist kein Teil eines Wettbewerbes, ich muss mich nicht mit anderen vergleichen (lassen), auch wenn genau das natürlich gerade in den ersten Monaten meines „Bloggerdaseins“ passiert ist. Aber ich habe das (glücklicherweise) überwunden und verstanden, dass StreifenLiebe nie so erfolgreich sein wird wie so mancher Profiblog – und dass nicht, weil StreifenLiebe „schlechter“ ist, sondern einfach nur, weil StreifenLiebe genau das nicht ist: ein Profiblog mit (ungeheuer viel) Mehrwert für die Leser. StreifenLiebe ist schlicht und ergreifend „nur“ mein kleines Zuhause im WWW mit Geschichten aus meinem Leben – nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Für all‘ das (und noch mehr) bin ich unendlich dankbar!

Nachwort: Alle zwei Wochen habe ich mir einen anderen Blogger mit einem neuen Dankbarkeitstext eingeladen. Also schaut wieder vorbei.

Matthias Schweighöfer – Ich durfte zum Pressetermin!

Schon seit einiger Zeit stand fest, dass Matthias Schweighöfer mit seiner Kinotour zum neuen Film „Der Nanny“ am 28.03.2015 im C1 Cinema in Braunschweig zu Gast sein würde. Auch alle anderen Termine standen seit längerer Zeit fest. Was jedoch bis kurz vor Beginn der Tour unklar blieb, war, ob wir als „Fitz Schweighöfer Fanclub“-Team an den Presseterminen teilnehmen dürfen. So langsam kamen die ersten Infos in unser eMail-Postfach. Jetzt mussten wir nur noch abwarten, ob denn in den von uns gewünschten Städten überhaupt Pressetermine stattfinden. Yes, in allen drei Städten sind Pressetermin angesetzt und wir auf der Liste. Juchee.

Collage 1 - vorher
Diese Antwort kam Freitagabend und der erste Termin war am Samstag um 11:15 und natürlich war das mein Termin. Ach herrlich. Ich war echt am überlegen, ob ich die Gelegenheit nicht wahrnehmen sollte, denn ich erscheine lieber gar nicht, als das ich unvorbereitet sinnlos dort rumstehe. Nun kam es aber wie es kommen musste – mein Gewissen meldete sich: Du kannst da jetzt nicht so ein riesiges Theater veranstalten und dann nicht hingehen. So eine Chance kommt vielleicht nie wieder – geh hin und nutze sie. (Wobei ich wirklich hoffe, dass ich eine weitere bekomme, denn ich weiß – ich kann das besser!)

Collage 2 - vorher
Also fand ich mich am Samstagvormittag 11:05 im C1 Cinema in Braunschweig wieder und wartete mit anderen, viel professionelleren Journalisten auf den Beginn der Presseveranstaltung. Da ich keine Ahnung hatte, wie so etwas abläuft, wusste ich auch nicht, wo es am besten war, sich zu positionieren. Also saß ich zuerst, dann stand ich, dann lief ich einfach so umher. Auch das Kino traf die letzten Vorbereitungen und verrückte die Absperrung mindestens 10-mal bis sie sich einig waren, wo die beste Position sei. Am Ende stand alles und Matthias sauste so gegen 11:25 einmal kurz durch. ‚Och‘, dachte ich ‚hätte ich jetzt schon …‘.

Collage 4 - Interviews
Nein, natürlich nicht. Er kam also noch mal zurück und dann brach die totale Panik aus. Alle stürzten sich auf ihn, ich hielt mich eher im Hintergrund. Fotos schoss ich trotzdem, aus dem Off sozusagen. Ich schaute mir die ganze Sache mal an, damit ich beim nächsten Mal ganz genau weiß, was zu tun ist und auch relaxter an die Sache rangehen kann. (Hahaha.)

Collage 5 - Interviews
Ein paar Brocken aus den Interviews habe ich aber doch aufgeschnappt. So wurde Matthias zum Beispiel gefragt, ob ihm die vorigen Filmerfolge Druck machen, dass dieser auch ein Erfolg werden muss. „Diesen Druck darf man sich gar nicht machen lassen“, antwortete er gelassen. Und recht hat er: Bereits nach dem ersten Wochenende führt „Der Nanny“ die deutschen Kinocharts an. Matthias war in seinen Filmen bisher immer der charmante Schönling. Nun spielt er „zum ersten Mal ein Arschloch“ und „das hat Spaß gemacht“, sagte er. Zwar hat es Spaß gemacht, diese Figur zu verkörpern, jedoch sei sie frei erfunden. In diesem Film wollte er sich, laut eigener Aussage, mehr auf Milan Peschel und die Kinder (gespielt von Paula Hartmann und Arved Friese) konzentrieren. Für die zwei jüngsten Hauptfiguren haben sie lange gecastet, „aber als sie zur Tür reinkamen, war es klar“. Seine eigenen Kinder haben noch keine Ambitionen ins Schauspielgeschäft einzusteigen, jedoch steht er ihnen da nicht im Weg, sagte er offen und ehrlich. Matthias bestätigte außerdem, dass er wirklich selbst auf Facebook aktiv ist. Er findet es eine gute Möglichkeit, mit den Fans in Kontakt zu treten. Immer wieder ist er von den vielen Reaktionen überwältigt.

Collage 6
Als die Interviewzeit vorbei war, wurden noch Einzelfotos für diverse social media Kanäle mit ihm gemacht. Ich war nicht leider nicht schnell genug und so musste ich warten bis Matthias aus den Kinos zurück kam und war dann eine der Ersten. Ich war innerlich so gefestigt, dass ich auch dieses Foto für unsere Kanäle bräuchte, dass ich ihn nicht eher gehen ließ, bevor ich das Foto hatte. Dann trat er an die Fans heran und nahm sich wirklich – wie man ihn auch kennt – für jeden geduldig Zeit. Eine Weile schaute ich mir das noch an und machte mich dann noch auf den Weg. Erst ganz am Ende kam ich dann noch mit den Machern von „Spätvorstellung – das Kinomagazin“ ins Gespräch. Das gab mir Mut, dass ich beim nächsten Mal auch gezielter und energischer auftrete. Und so verließ ich das Kino doch noch voller Hoffnung. Das Interview mit Matthias findet ihr auf ihrem YouTube-Kanal. Die beiden kommen übrigens aus Hannover und fahren für Filmpremieren bis nach Köln, Berlin, etc. und das alles privat. Da kann ich nur sagen, wow und Respekt. Schaut doch mal vorbei! Sie sind ebenfalls auf Facebook vertreten.

Collage 7 - Spätvorstellung

Nachwort: Ich habe mir die Entscheidung zum Gewinnspiel von letzter Woche nicht einfach gemacht, aber sie ist nun gefallen. Ich fand alle drei Antworten so toll, dass ich euch allen drei etwas zuschicken werde. Liebe Paula, bitte schick mir noch deine Adresse! Leider werde ich das Basteln und Verschicken vor Ostern nicht mehr schaffen, tut mir leid. Osterpost wäre natürlich toll gewesen, aber dann wird es eben drei Past-Easter-Letter geben – das ist doch auch was.

Sunray ist dankbar

Nun ist es soweit: Die liebe Sunray ist da und will euch an ihrer Dankbarkeit teilhaben lassen. Ich freue mich ganz besonders, dass sie dabei ist! Leider habe ich auch sie noch nicht persönlich treffen dürfen, aber ich hoffe sehr, dass sich das bald ändern wird. Durch ihre liebe Art hat sie mich schon lange in ihren Bann gezogen. Sie hat immer ein offenes Ohr und auch ein paar liebe und motivierende Worte parat. Als ich ihren Text gelesen habe, wurde mir ganz warm ums Herz, denn ich habe mich darin so gut wieder erkannt und dafür bin ich dankbar!
Auf ihrem Blog Theorganizedcardigan.de schreibt sie darüber, wie sie ihr Leben organsiert und ihre Liebe zu Strickjacken – und das macht sie direkt noch mal sympathischer. Also schaut auf jeden Fall mal bei ihr vorbei.

wpid-sei-dankbar-1.png.png

Dankbar für die kleinen Dinge im Leben

Besondere Büroklammern-Sammlung

Als Steffi mir die Fragen für Ihre Dankbarkeitsreihe stellte, wofür ich im speziellen dankbar bin und was Dankbarkeit für mich bedeutet, sprudelten mir gleich viele Sachen durch den Kopf.
Ich bin für viele Dinge in meinem Leben dankbar: Für die „großen“ Dinge, wie Gesundheit, Familie, FreundE, Ausbildung, Arbeit, usw.
Aber auch für die „kleinen“ Dinge im Leben bin ich dankbar, und um die soll es heute gehen.

Ich bin ein recht aufmerksamer Mensch, dem oft die Details auffallen. Manchmal ziehen mich Freunde deswegen auf, weil mir natürlich auch Sachen auffallen, die eben nicht auffallen sollen. Manchmal verursachen all die Eindrücke, die ich wahrnehme, auch einen ziemlichen Lärm in mir.
Aber meistens machen mich all die vielen kleinen Dinge, die mir auffallen, glücklich:

Der Schmetterling, der in der Stadt über die wartende Traube von Menschen an der roten Ampel hinwegflattert.

Eine bunte Büroklammer, die auf dem Bürgersteig ihren Weg zu mir und in meine „Besondere Büroklammern-Sammlung“ findet.

Wenn mir eine Freundin aus Berlin einen kleinen Umschlag mit Teebeuteln schickt, weil ich erkältet bin.

Wenn meine Orchidee, die ich vor vier Jahren von einer ehemaligen Arbeitskollegin geschenkt bekommen habe, und die vor vier Jahren auch das letzte Mal geblüht hat, auf einmal wieder Knospen bekommt.

Die Nachbars Katze aus dem Fenster beobachten zu können, während sie auf der Hausmauer herumschleicht und wer weiß was im Schilde führt.

Über das flauschige Innenfutter meiner Kapuzenjacke.

Schöne Farbzusammenstellungen und Verpackungen machen mich glücklich.

Einer Fremden im Bus ein Taschentuch anbieten, weil sie heimlich weint.

Wenn mir ein Kollege ein Glas aus der Küche mit an meinen Arbeitsplatz bringt, obwohl ich ihn gar nicht darum gebeten hatte, wenngleich ich eins brauchte.

Wenn Worte richtig ausgewählt werden.

Stille.

Ich brauche keine großen „Events“, über-teure Geschenke, ständig große Gefühle. Ich mag es still, klein und leise.
Ich bin dankbar dafür, dass das so ist.
Und ich bin dankbar dafür, dass ich diese stillen, kleinen Dinge bemerke, auch wenn die Welt um mich herum immer schneller, höher, lauter wird.

Nachwort: Alle zwei Wochen habe ich mir einen anderen Blogger mit einem neuen Dankbarkeitstext eingeladen. Also schaut wieder vorbei.

Kreativ in der Wochenmitte #27

Es wird ja immer gesagt, dass Bürojobs ungefährlich sind, doch jetzt wissen wir: Es lauern die größten Gefahren dort, wo man sie nicht vermutet. Papier schaut eher unschuldig aus; meist liegt es nur so da, wirkt leblos und tut so als könne es keiner Fliege etwas tun. Aber stellt euch mal vor, ihr sitzt unschuldig im Büro und ganz plötzlich kommt ein monstermäßig großes und herrisch wirkendes Stück Papier auf euch zu. Es stürzt sich direkt auf eure kleinen, verwundbaren Finger und zack – peng – habt ihr zwei tiefe Schnittwunden von nur einem Vormittag. So geschehen bei Kuba und als sie mir dies erzählte, war mir direkt klar: Da muss ich sofortige Hilfe schaffen können, auch wenn ich nicht überall dabei sein kann, wo sie wieder solchen Unsinn anstellt.

wpid-picsart_1427227022371.jpg
Das Grundgerüst im Kopf stand. Dann musste ich genau messen und Größen anpassen, etwas umher schnipseln und wurschteln und dabei heraus kam: die Pflapabo! Klein und handlich kann man sie immer überall dabei haben und ist damit bestens auf den nächsten Papierangriff vorbereitet.

wpid-picsart_1427227264263.jpg
Wer als erstes errät, wofür Pflapabo steht, dem schicke ich sogar ein exklusives, (noch) nicht im Handel erhältliches Exemplar zu.

Nachwort 1: Yeah! Mein erstes Gewinnspiel!
Nachwort 2: Vorsicht beim heimtückischen Papier!

Frau Heldin ist dankbar

Heute habe ich die liebe Frau Heldin zu mir auf den Blog eingeladen. Sie bloggt auf www.FrauHeldin.de über heldenhafte Sachen aus ihrem Leben. Ich habe auf Instagram mal dafür plädiert, dass jeder eine Frau Heldin braucht, denn sie hat heldenhafte Geschenkideen, z.B. ein Glas mit Motivationssprüchen zu verschicken. Wie toll ist das bitte? Heldenhaft toll. Es zeigt einfach ihr großes Herz und ihre liebe Seele. Und deshalb schaut unbedingt auf ihrem heldenhaften Blog vorbei.

wpid-sei-dankbar-1.png.png

„Dankbarkeit.

Als mich die liebe Steffi gefragt hat, ob ich einen Beitrag zum Thema “Dankbarkeit” für sie schreiben möchte, war ich sofort Feuer und Flamme.
Dankbarkeit, ein großes Wort und tolles Thema. Da schreibe ich doch ganz einfach einen Gastbeitrag. Ganz einfach? Pustekuchen. Habe das Wort Dankbarkeit getippt. 11 Buchstaben mit einer wirklich großen Bedeutung. Und dann saß ich erstmal 11 Tage vor einer leeren Seite, die mich mit ihrem unerträglichen weiß anstarrte.

Was bedeutet Dankbarkeit in der heutigen Welt überhaupt noch?
In meinen Augen ist Dankbarkeit ein riesengroßes Gefühl, ein Gedanke und eine zugehörige Emotion. Etwas womit man nicht leichtfertig umgehen darf. Und genau an diesem Punkt stocke ich. Wie oft habe ich in den letzten 24 Stunden “Danke” gesagt. Wie viele Male habe ich es wirklich so gemeint und wie oft war es vielleicht einfach so dahin gesagt. Weil das Wort zur Höflichkeit gehört und sich wie von selbst in meinem Wortschatz eingegliedert hat.
Auf der anderen Seite sage ich auch oft Danke und habe das Gefühl, dass dieses eine Wort ganz und gar nicht ausreicht, um wirklich auszudrücken was ich fühle. Wie kann es also sein, dass ein einziges Wort ein riesengroßes Gefühl beherbergt und in meinen Augen ganz und gar nicht ausdrücken kann, was ich wirklich fühle.

Danke2
Denn in den letzten Tagen war ich sehr häufig dankbar.
Dankbar, für diejenigen die mich in meinen düsteren und gedankenvollen Stunden ertragen haben. Dankbar, für diejenigen, vor denen ich meine innersten Gefühle auspacken und Revue passieren lassen durfte, um meine Gedanken nicht nur vor meinem inneren Auge haben zu müssen. Dankbar, für diejenigen die mich deswegen nicht super grässlich fanden sondern mir gut zureden konnten. Dankbar, für diejenigen, die die Kraft hatten, wenn sie mir fehlte, mich wieder auf den rechten Pfad zurück zuschubsen. Dankbar, für diejenigen, die mich noch mochten, während ich im Treibsand des Selbstzweifels versank.
In den letzten Tagen habe ich sehr häufig “nur” DANKE gesagt – das Gefühl dahinter war jedoch so groß, wie schon lange nicht mehr.

Ich bin froh, dass ich Menschen in meinem Leben habe, denen ich dankbar sein kann, für die Momente, die Zeit und die Worte, mit denen sie mir stets zur Verfügung stehen. Es ist ein tolles Gefühl, dass ich danke sage und das Gefühl habe, dass es nicht reicht was ich ausspreche und gleichzeitig die Antwort auf Danke meist “Dafür nicht.” war. Danke, für den Halt. Danke, für’s da sein.

Danke, für’s Lesen,
Eure FrauHeldin“

Nachwort: Alle zwei Wochen habe ich mir einen anderen Blogger mit einem neuen Dankbarkeitstext eingeladen. Also schaut wieder vorbei.